Personen-Versicherung
Krankheit Nr. 1 am Arbeitsplatz - Burnout muss nicht sein - Leistungsfähigkeit erhalten

Wie ist die Situation in der Schweiz?
In vielen Nachbarländern lässt sich eine Zunahme von IV-Renten feststellen, insbesondere von denjenigen, die auf psychische Erkrankungen zurückgehen. In der Schweiz ist zwar der Anteil der IV-Rentnerinnen und Rentner an der aktiven Bevölkerung eher tief, die Zunahme erfolgt jedoch schneller und die Neurentnerinnen und –rentner sind eher jünger als in anderen Ländern.

Wie kommt es zu dieser enormen Zunahme?
Es gibt eine Reihe verschiedener Einflussfaktoren wie z. B.
• Gestiegene Arbeitsplatzunsicherheit
• Verschärfung des Leistungs- und Konkurrenzdrucks
• Zunahme von sozialen Konflikten am Arbeitsplatz bis hin zum Mobbing

Wer ist von Burnout betroffen?
Es handelt sich um Personen, deren Arbeitplätze durch ein hohes Mass an sozialen Kontakten gekennzeichnet sind, z. B. Lehrer, medizinisches Pflegepersonal, aber auch Führungskräfte auf allen Ebenen. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass sozialer Stress die stärksten physiologischen Veränderungen im Menschen bewirkt und dass seine Wirkung am längsten anhält.

Im Prinzip sind solche Stressfolgen reversibel. Wenn jedoch der Stress über lange Zeit anhält und zu chronischen Veränderungen in den biologischen Systemen führt, dann wird es immer schwieriger, die Konsequenzen rückgängig zu machen. Dann kommt es zur vollen Ausprägung des Erschöpfungszustands, den wir heute Burnout nennen, mit den drei Komponenten (1) emotionale Erschöpfung, (2) Zynismus und (3) Leistungsverlust.

Welche Möglichkeiten zur Prävention stehen einem Unternehmen zur Verfügung?
Eine Bestandesaufnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Schweiz hat gezeigt, dass es viele Massnahmen gibt, die auf die Veränderung der Mitarbeitenden abzielen, aber nur wenig echte Arbeitsgestaltungsansätze, die Organisations- und Personalentwicklung beinhalten. Dabei gibt es in diesem Bereich eine Reihe von Möglichkeiten. Das sind z.B. die Entwicklung angemessener Bewältigungsstrategien, die Schaffung von Erholungsorten und -zeiten, sowie die Pflege befriedigender Beziehungen und Aktivitäten etc.. In diesem Bereich haben wir eine Zusammenarbeit mit dem rH realHealth Center Nottwil AG in Nottwil (www.rhc-nottwil.ch).

Etwas darf nicht vergessen werden: die Demographie zwingt uns, die Mitarbeiter bis ins Alter auf einem hohen Leistungsniveau nicht nur einzusetzen sondern auch behalten zu können.

Bei Fragen und für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Moritz Carrara
Direct 044 444 29 18
moritz.carrara@fraumuenster.com