10.2015 - Der Bundesrat senkt den Mindestzinssatz in der obligatorischen Beruflichen Vorsorge per 1. Januar 2016 von 1.75 % auf 1.25 %

 

Entscheidend für die Höhe des Mindestzinssatzes sind dabei vor allem der langfristige Durchschnitt der Bundesobligationen sowie die Entwicklung der Aktien, Anleihen und Liegenschaften.

Die Tiefzinspolitik der Notenbanken hat die Rendite der Bundesobligationen auf rekordtiefe Werte sinken lassen. Die Verzinsung der 7-jährigen Bundesobligationen lag Ende August 2015 bei minus 0.38%. Weltweit tiefe Zinsen lassen sich auch im Bereich der Anleihen beobachten. Die Aktienmärkte haben sich im 2014 zwar positiv entwickelt, in diesem Jahr jedoch sind die Schwankungen in der Entwicklung von Aktien und Anleihen hoch und die Performance ungenügend. Aus diesen Gründen hat der Bundesrat beschlossen, den Mindestzinssatz auf 1.25 Prozent zu senken. Er folgt damit auch der Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Berufliche Vorsorge, welche anlässlich ihrer Sitzung vom 30. August 2015 sich mit deutlicher Mehrheit für einen Satz von 1.25% ausgesprochen hatte.

(Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen, www.bsv.admin.ch)

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